"glaube an dich und deinen traum"


Hallo, schön, dass du wieder da bist und dir einen Moment der Ruhe nimmst, um meinen heutigen Loveletter zu lesen. 

Wie geht es dir heute?
Mit welchem Gefühl bist du heute morgen aufgestanden?
Was hast du im Körper gespürt und welche Gedanken kreisten als erstes in deinem Kopf?


Es ist Sonntag, und ich bin wie fast jeden Tag auch heute um 05:15 Uhr aufgewacht. Nachdem ich kurz meine Augen geöffnet hatte, bin ich aufgestanden und habe die Balkontür in Richtung Meer aufgeschoben. Was für eine friedliche Stimmung vom Ozean zu uns auf das Land schwappt.
Die Wellen plätschern geradezu ruhig und gleichmäßig in ihrem weltlichen Rhythmus auf das Riff zu - Stille und ein Lächeln auf meinen Lippen. Denn ich werde mir bewusst, dass es mir gut geht, und ich vielleicht mehr habe als mach andere Menschen gerade auf der Welt. 

Um weniger in das Denken und Grübeln abzudriften, habe ich mich gleich wieder auf mein Bett gesetzt und bin in die Meditation abgetaucht. An manchen Tagen kann ich mich ganz leicht mit meiner Manifestation und meiner tiefsten Hoffnung verbinden, welche nun schon seit fast sechs Monaten unverändert ein fester Bestandteil meiner Meditationspraxis ist. Wieder an anderen Tagen drifte ich mit meinen Gedanken weit ab und sorge mich um die Welt, das momentane Geschehen in Europa, die Situation hier in Sri Lanka und auch um meine ganz eigene Zukunft.

Dabei habe ich speziell in den vergangenen zwei Jahren mehr und mehr für mich herausgefunden, dass ich selbst dafür verantwortlich bin, welchen Handlungsmotiven, Prägungen und Glaubenssätzen ich folgen möchte, und ob ich mich von ihnen beeinflussen lasse oder sie in positive Leitsätze umwandle.
Rede ich mir immer wieder ein, dass ich weniger gut bin, mit dem was ich tue, dass ich es nicht schaffe, mein kleines Herzensbusiness in die Welt zu bringen, dass sich mein langersehnter Traum nach Bali zu ziehen und mich dort beruflich und auch privat niederzulassen scheitern könnte - weil ich mich im Inneren selbst sabotiere - dann wird es auch so kommen. 

Bleibe ich im Vertrauen und richte mich jeden Morgen wieder neu, frisch, leicht und mit ganz viel Liebe zu mir selbst aus, dann kann alles zur Wirklichkeit werden. 

Seit ich auf Sri Lanka bin, erhalte ich wundervolle Lebensgeschenke und letzte Woche kam ein weiteres und völlig unerwartetes "Geschenk" via E-Mail bei mir an. 
Vielleicht kannst du dich aus meinen Erzählungen noch erinnern, dass ich meine zweite Yoga-lehrer-Ausbildung bei wundervollen Lehrern auf Bali gemacht hatte. Hier habe ich Anouk und Ihren Mann Emil kennen- und ja, auch lieben gelernt. Seither haben wir Kontakt und auch während der langen Zeit des Stillstandes uns immer wieder ausgetauscht. 
Nun bieten Sie mir ihr Haus an - wow - dieses steht auf Bali und ich darf ab Ende April bis Mitte Juli in diesem wundervollen Haus wohnen. Natürlich zahle ich meine regelmäßige Miete und habe auch sonst alle meine Lebenskosten zu tragen, dennoch fühlt es sich für mich als Geschenk des Universums an, und ich nehme es dankbar an und folge den Wegweisern auf meiner ganz persönlichen Lebensreise.

Was ich dafür getan habe? Mich jeden Morgen neu und positiv ausgerichtet, mit meinem kompletten Körper, meinen Gedanken und auch meinen immer präsenten Emotionen - und glaube mir, die sind an manchen Tagen echt hartnäckig und sehr dominant. 
Zudem versuche ich weniger zu kontrollieren und an Dingen, Plänen, Situationen fest zu halten, eher lasse ich los und bleibe im Vertrauen, dass es für jeden von uns diesen einen ganz bestimmten Herzensweg gibt. Diese Sehnsucht nach etwas ganz bestimmten, diesen Traum. 

Was ich dir heute aus tiefstem Herzen und mit Ehrlichkeit schenken möchte, ist meine Ermutigung, an dich, an deinen Traum, an deine ganz eigene Sehnsucht zu glauben. Lass dich durch die weniger guten und meist so prägenden Handlungsmotive nicht beirren, geh in die Stille und glaube an deine innere Willenskraft und Wahrheit. 

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