"das leben selbst in der stille der meditation"


... das Leben geschieht "gerade" in all seinem Facetten und seiner Widersprüchlichkeit, in seiner Schönheit und mit all seinen Überraschungen
aber warum sagen oder schreiben wir "GERADE", fließt der Atem des Lebens nicht immer? Zeigt uns das Leben nicht  immer das gesamte Spektrum auf, mit allen Höhen und Tiefen, mit den positiven und negativen Hinterfragungen, den inneren Zweifeln, den bedrängenden Ängsten? Breitet sich nicht auch das Schöne immer vor uns aus, zeigt uns die Vielfalt, die LEBENSwertenMOMENTE, die aus dem Grund der inneren Freude hervorgehen? 

Man spricht von der verschenkten Zeit, dem Stillstand, dem Warten und Ausharren, aber sollten wir nicht das Neue und ungeahnte Potential in dieser Zeit finden? Was sich entwickeln kann, was sich vor uns öffnet, was neu entdeckt werden möchte, was heilen soll und was innerlich wie äußerlich ausgerichtet werden muss, um weiterhin der Künstler seines eigenen Lebens zu sein? Liegt nicht die Stärke in jedem von uns, dies zu tun?

Moment für Moment, was auch immer du jetzt bist, ist es möglich, mit dem tapfersten Herzen und der Bereitschaft, tief zuzuhören und sich voll zu fühlen, in das Fremde und Unbekannte einzudringen. Ja zu sagen, um zu treffen, was vor uns entsteht, um die Verwirrungen zu beseitigen die unsere Erfahrung geprägt hat, und um einen neuen Weg einzuschlagen.

Finde die kurze Zeit des Innehaltens, finde die Menschen die dir zu hören und nicht blind urteilen. Hinterfrage deine Umgebung und den IST-Zustand, ist es pure Gewohnheit, Vertrautheit oder unterdrückte Unsicherheit? Gib dir die Zeit die Antworten zu finden und lass dein Herz zu dir sprechen. In der Stille der Meditation tun sich ungeahnte Wege auf, vertraue dir und deiner Intuition, dass genau in diesen
LEBENSwertenMOMENTEN des Innehaltens das wahre ICH zu dir spricht und sich ungeahnte Möglichkeiten und Wege aufzeigen. 

Lerne dir selbst zu vertrauen und auf deine innere Stimme zu hören, nur so gehen wir aus dieser "anderen" Zeit mit ungeahnten Kräften heraus. 

kleine Anleitung um in deine Meditation zu finden

- finde deinen Wohlfühlplatz und lass das Gewicht deines Oberkörpers, deiner Knochen, deiner inneren Organe und deiner Stabilität in das sichere Fundament
  aus Beinen und Gesäß einsinken
- verankere deine Sitzbeinhöcker fest mit dem Boden unter dir, spüre wie du jetzt sitzt und der Körper sich aufrichten kann
- finde die Länge deiner Wirbelsäule und lass sie lang aus deinem Steißbein nach oben wachsen
- richten den Oberkörper mit den Schultern über deinen Hüften aus, finde die Länge aus deinem Rippenbogen und zieh den Brustkorb leicht nach vorn oben
- die Schultern noch 1-2x nach hinten unten kreisen und die Schulterblätter am Rücken zusammenkommen lassen
- lege deine Hände in einem Mudra (Handgeste) deiner Wahl auf deinen Beinen / Oberschenkeln ab
- kreise leicht und behutsam den Kopf und löse die Anspannung im Nacken, lass deinen Hals lang werden, richte das Kinn leicht nach vorn unten, 
  richte deinen Scheitel gerade nach oben aus
- löse die Anspannung im Gesicht, schiebe deinen Kiefer noch mal von rechts nach links, lass deine Stirn weich werden und schließe langsam die Augen 
- nimm bewusst deine ruhige Atmung wahr, zieh deinen Bauchnabel leicht nach hinten-oben, somit schaffst du Stabilität im unteren Rücken
- spüre den Atem wie er zur Nase ein- und ausströmt, Neues kann aufgenommen werden, altes Verbrauchtes kann losgelassen werden
- verbinde dich mit der ruhigen Atmung und spüre wie sie in deinen Bauch - Rippenbogen - Brustkorb - Schlüsselbein bis weit in den oberen hinteren Rücken fließt

halte diese Verbindung für 5-10min, gib deinen Gedanken Zeit zur Ruhe zu finden, auch wenn sie sich kreisen und vielleicht intensiver aufstellen,
bleib mit deinem Focus auf deiner Atmung 
finde diesen LEBENSwertenMOMENT der inneren und äußeren Balance
des süßen Nichts-Tun´s
 

- bevor du zurück kommst, atme 2-3x tief ein und aus, nimm bewusst deine Umgebung wahr, verbinde dich mit all Ihren Geräuschen und Gerüchen
- tritt aus der Zeit des Rückzuges wieder nach Außen und lass das Leben wieder Teil von DIR werden
- bring deine Hände vor deinem Brustkorb zusammen (anjali mudra) und reibe deine Hände aneinander bis sie warm sind, lege die warmen Hände auf deine
  Augen und spüre nach
- öffne langsam die Augen und nimm das Licht des Tages wider auf 
- gib auch deinem Körper Zeit, komm langsam zurück und beginne dich sanft zu bewegen

 

wann immer du sie brauchst  ... deine LEBENSwertMEDITATION für jeden Moment

meditation and life are not separate 
meditation simply helps us to see and understand lie more clearly

gratitude and blessed 
andrea

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