"zeitraum des wandels"


... als ich dem Yoga und der bewussten Bewegung meines Körpers mehr Zeit und Raum in meinem LEBENSwertALLTAG schenkte, zeigte sich nicht nur in der Äußerlichkeit ein Wandel, sondern auch im Inneren.

Wie habe ich das bemerkt - natürlich nicht gleich und anfangs auch nicht bewusst, aber zunehmend wandelte sich mein Handeln nach außen und letztendlich auch zu mir selbst. 

Das hinterfragen verschiedenster Abläufe vermehrte sich und ich lernte
wieder "neu" auf mein Bauchgefühl und meine Intuition zu hören. Auch wenn ich damit nicht immer den leichten Weg gegangen bin, wusste ich doch zumeist, es ist der richtige Weg für mich. 

Damit meine ich aber nicht, eine vehemente und verneinende Ablehnung gegen spezielle Nahrungsmittel oder einen gewissen Lebensstil, es bezieht sich mehr auf den Umgang mit anderen Menschen und meiner Umwelt (Yamas) und der Entsprechung zu mir selbst und meiner Persönlichkeit (Niyamas).
 

Wann kam die Erkenntnis darüber - ganz ehrlich, erst vor einigen Wochen.
Während des dritten Ausbildungsmoduls in der ayurvedischer Psychologie, saß ich da und dachte - hups, ich lebe es wirklich und wahrhaftig - die Yamas und die Niyamas des Yoga. 

Ich gab der Friedfertigkeit, der bewussten Gewaltlosigkeit und meiner authentischen Wahrhaftigkeit in Wort, Geste und Ausdruck intensiver die Möglichkeit sich zu entfalten.
Meine Gedanken und die daraus resultierenden Tätigkeiten entsprechen meist meiner eigenen Sprache, ich versuche Tag um Tag in allem die ausgeglichene Balance zu finden und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. 

Zudem reflektiere ich meine Gedanken während der Meditation und im einfachen Sitzen - und glaube mir, das ist weniger leicht als es sich anhört.
Hier stellt sich dann im optimalen Zustand die Zufriedenheit auf materieller, körperlicher und geistiger Ebene ein. Wenn ich dann noch die Selbstdisziplin habe und mir die Schwierigkeiten bewusst anschaue und diese auch annehme, lösen sich die Hindernisse meist auf und der Weg scheint freier und leichter zu werden. All das geschieht durch das Selbststudium und die Selbstreflektion und nicht zuletzt durch das Vertrauen in mich und in etwas Höheres - dass wir nur erahnen können. 

Der Yoga Pfad beschreibt acht Stufen, welchen man optimal als Yogi*ni folgen könnte oder sollte.
Aber auch jeder*e nicht Yoga praktizierende könnte sich diesem Weg annehmen ...


... wahrhaftig, tolerant, rücksichtsvoll, liebevoll und respektvoll würden sich dann all jene auf dieser
- unserer Welt bewegen 
wie leicht würde sich dann vielleicht das Leben selbst für uns alle gestalten

 

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